Kultur | Städtebau | Wettbewerb
Haus der Zukunft | Berlin
Planungswettbewerb
Lageplan
Für das Haus der Zukunft in Berlin, das heutige Futurium, schlagen wir eine Arche mit einfachen Raumstrukturen vor. Eine plakative Darstellung von Zukunft haben wir bewusst vermieden, denn „Futurismus“ wirkt aus der Zukunft betrachtet meist wie seine eigene Karikatur. Wir glauben: Die Zukunft wird einfach sein – und bequem.
Leitgedanke ist die Transparenz nach außen und ein dreidimensionaler Raumplan im Inneren. Die Ausstellungsgalerien steigen allmählich an, überlagern sich an ihrem Ende und münden in eine multifunktionale „Leisure Ramp“, die zu Veranstaltungsforum und Café führt. Dieser ansteigende Weg durch das Haus ist auch von außen ablesbar.
Im Zentrum liegt der Gebäudekern als vertikaler Versorgungsstrang: Von hier aus werden die Themeninseln bestückt und mit Medien aus der Technikzentrale auf dem Dach versorgt, gebündelt und auf kürzestem Weg. Die Fassade ist ein lichtdurchlässiger Vorhang mit wechselnder Lichtbrechung und Transparenz; eingebaute schallgedämmte Luftschlitze sorgen für natürliche Belüftung. Die Tragstruktur aus Stahlbeton lässt maximale Flexibilität für wechselnde Ausstellungen, und die Gebäudetechnik ist so ausgelegt, dass sie auch künftige Energiekonzepte aufnehmen kann.
Grundriss Eingangsgeschoss
Grundriss Galerien
Grundriss Veranstaltung
Grundriss Dachgeschoss
Ansicht von Westen
Erschließungsschema
Funktionsschema
Schnitt Nord-Süd
Projekt Info
Auslober:
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA)
Projekttyp:
Wettbewerb